Über uns
Kennen Sie Cuno? Der Name unseres Berufskollegs geht auf den von 1907 bis 1926
amtierenden Oberbürgermeister Willi Cuno zurück, der ein Förderer des Berufsschulwesens
war. Aus der ehemaligen Cuno-Berufsschule in der Innenstadt von Hagen sind heute zwei
Schulen entstanden. Unser Cuno-Berufskolleg II hat alleine 2200 Schülerinnen und Schüler
und beschäftigt insgesamt 80 Kolleginnen und Kollegen. Dem Cuno-Berufskolleg II ist das
Berufskolleg für Schornsteinfeger für den Regierungsbezirk Arnsberg als Ersatzschule mit 80
Schülerinnen und Schülern angegliedert.
Wie früher ist auch heute die duale Ausbildung der Schwerpunkt unserer Schule.
Schülerinnen und Schüler haben an unserem Berufskolleg neben der dualen Ausbildung
auch in verschiedenen Vollzeitbildungsgängen die Möglichkeit, berufliche und allgemein
bildende Qualifikationen zu erreichen. Unsere Schulstruktur ist so angelegt, dass eine
Durchlässigkeit in den einzelnen Anlagen gegeben ist:
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Im dualen System können Schülerinnen und Schüler im zahntechnischen Bereich neben
dem Erwerb des Berufsschulabschlusses parallel den Abschluss zur Fachhochschulreife
bzw. zum Betriebsassistenten im Handwerk erlangen. Für die Fachklasse der
Schornsteinfeger ist dieses Konzept für das kommende Schuljahr geplant.
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Parallel zur Ausbildung in der Vermessungstechnik können unsere Schülerinnen und
Schüler die Fachschule für Vermessungstechnik besuchen und den Abschluss als
staatliche geprüfte/r Techniker/in mit gleichzeitigem Abschluss der Fachhochschulreife
erwerben.
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In der KFZ-Technik und den Bereichen Versorgung und Bautechnik können unsere
Schülerinnen und Schüler in der Fachoberschule im Anschluss an die Ausbildung die
Fachhochschulreife erwerben.
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In den Vollzeitbildungsgängen der Berufsfachschulen erlangen die Schülerinnen und
Schüler berufliche Kenntnisse, bzw. eine Ausbildung nach Landesrecht mit gleichzeitig
allgemein bildenden Abschlüssen wie die Fachoberschulreife, Fachoberschulreife mit
Qualifikation, die Fachhochschulreife und die Allgemeine Hochschulreife.
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Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis haben zum einen die Möglichkeit den
Hauptschulabschluss zu erwerben. Sollten sie bereits über höherwertige Abschlüsse
verfügen, können sie in den Bildungsgängen der Berufsfachschulen höherwertige
Abschlüsse erzielen. Die in den Werkstätten vermittelten beruflichen Kenntnisse sind für
Jugendliche eine berufliche Perspektive, so dass sie sich für entsprechende duale
Ausbildungen interessieren oder sich für unsere Bildungsgänge in Vollzeitform bewerben.
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Selbstständiges lebenslanges Lernen wird durch die Nutzung von Systemen wie dem
von WISLEARN unterstützt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der
Kommunikation und des Austausches von Dokumenten und Arbeitsaufträgen über eine
Internet-Plattform. Die Unterstützung dieses Systems durch die dualen Partner sorgt für
eine Nutzung über die Schule hinaus im Berufsleben.
Zielsetzung der schulischen Arbeit ist eine Ausbildung der Schülerinnen und Schüler, die es
Ihnen ermöglicht, im Berufsleben zu bestehen. Globalisierte Märkte erfordern nicht nur eine
lokale, sondern zumindest europäische Sichtweise. Die Vielfalt in Europa und der Welt
macht für heutige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lebenslanges Lernen zur Pflicht.
Neben den vorgestellten, vielfältigen deutschen Bildungsabschlüssen bereiten wir unsere
Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen in Europa vor:
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Die europaweit gültigen Zertifikate in Französisch über DELF (Diplôme d'Etudes en
langue française) auf unterschiedlichen Ebenen des europäischen Referenzniveaus und
der auch über Europa hinaus standardisierte ECDL (European Computer Driving
License)-Computerführerschein in fünf verschiedenen Anforderungsniveaus bieten den
Schülerinnen und Schülern vergleichbare Abschlüsse und ermöglichen gleichzeitig über
den Erfolg der Prüfung eine Evaluation von Unterricht. Geplant ist derzeit ein
entsprechendes Zertifikat auch im Fach Englisch anzubieten.
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Im Comenius- Projekt der Zahntechnik lernen die Schülerinnen und Schüler die Lebens- und
Arbeitsbedingungen bei Partnern im europäischen Ausland kennen. Das Projekt
unterstützt die Harmonisierung in Europa bezüglich der fachlichen Ausbildungsanforderungen
und trägt zur Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei.
An dieser Stelle danken wir dem Kollegium für die engagierte Arbeit und die
zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Bildungsgänge an unserem Berufskolleg.
Nicht nur der Schornsteinfeger bringt Glück! Wir glauben, dass eine solide und moderne
Ausbildung die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler sichert!
Hans-Joachim Müller
Schulleiter