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Cuno-Berufskolleg II
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Grundkurs Informatik
Der Grundkurs Informatik ist für die hier aufgeführten Bildungsgänge nur in der Jahrgangsstufe 11 verpflichtend. Die Relevanz des Faches in Bezug auf die nach dem Abitur stattfindenden Ausbildungs- und Studiengänge ist so groß, dass im Rahmen des Differenzierungsbereiches das Fach Informatik auch in den Jahrgangsstufen 12 und 13 angeboten wird. In der Jahrgangsstufe 11 erfolgt der Einstieg in den Grundkurs über eine funktionale Programmiersprache. Damit man dem in einer Oberstufe geforderten Paradigmenwechsel gerecht wird, erfolgt ein Übergang zu einer objektorientierten Programmiersprache. Bei den Grundlagen der Softwareentwicklung erfolgt der Einstieg in die Programmierung in Java. Damit erlernen die Schülerinnen und Schüler das Arbeiten mit Variablen, Funktionen, bedingte Anweisungen, Zählschleifen, Schleifen mit Abbruchbedingungen, Datenstrukturen und Algorithmen. Durch den Übergang zu Java als einer objektorientierten Sprache erlernen die Schülerinnen und Schüler Objekte, Vererbung und Methoden. Ergänzt und abgeschlossen wird der Grundkurs Informatik durch eine Projektarbeit.
Ersatzfach bei erfüllter Belegungspflicht
Für die Schülerinnen und Schüler, die die Bedingungen der 2. Fremdsprache erfüllt haben, muss im Umfang dieser entfallenden Unterrichtsstunden ein Ersatzfach gewählt werden. Als Ersatzfach wird im Differenzierungsbereich die Datenverarbeitung angeboten. Das bedeutet, Schülerinnen und Schüler arbeiten mit fertigen Programmen, wie sie auf dem Softwaremarkt angeboten werden. Dazu gehört beispielsweise die Office–Familie, Flash MX oder das Gestalten einer Webseite. Für dieses Fach existieren keine präzise definierten Richtlinien, so dass auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann.
Wirtschaftslehre
Das Fach Wirtschaftslehre ist für die meisten Schülerinnen und Schüler ein Fach, mit dem sie in den vorher besuchten Bildungsgängen nicht konfrontiert wurden. Naturwissenschaftlich–technisch orientierte Schülerinnen und Schüler erkennen anfangs nicht die Relevanz dieses Faches hinsichtlich der zukünftig an sie gestellten Anforderungen. Gerade in der letzten Zeit fordern die Universitäten die Belegung eines nicht zum eigentlichen Studiengebiet gehörenden Faches. Bei den ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten ist dies in den meisten Fällen das Fach „Betriebswirtschaftslehre“. Auch von denen, die kein Studium aufnehmen und einen Ausbildungsberuf wählen, wird ein betriebswirtschaftliches Agieren und Reagieren verlangt. Der Grundkurs besteht aus zwei Blöcken. Im ersten Block werden grundlegende ökonomische Zusammenhänge und Probleme erläutert. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Volkswirtschaftslehre und befasst sich vornehmlich mit dem Geschehen am Markt, dem Agieren und Reagieren der Marktteilnehmer, letztendlich auch mit den Eingriffsmechanismen des Staates oder der Europäischen Zentralbank, wenn Störungen des Gleichgewichts auftreten. Auch wird in diesem Rahmen häufig das Verbraucherverhalten, der Verbraucherschutz in Form eines Kaufvertrages mit seinen daraus resultierenden Rechten und Pflichten erörtert. Im zweiten Block wird auf das betriebliche Geschehen eingegangen. Dazu gehört beispielsweise die Kostenrechnung, die Finanzierung und Investition der Unternehmen, die Produktions- und Absatzplanung und deren Durchführung. Intensiv eingegangen wird auf die Unternehmensgründung und deren Rechtsform. Der Abschluss wird gebildet durch den Arbeitsschutz und das Arbeitsrecht. Je nach Interesse der Schülerinnen und Schüler und zeitlicher Gegebenheit wird intensiv das Geschehen an der Börse durchleuchtet. Ab Jahrgangsstufe 12 besteht die Möglichkeit, aktiv am Börsenspiel teilzunehmen.